Elektrische Zahnbürste Oclean Flow
Vorteile
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Bis zu 180 Tage Akkulaufzeit laut Hersteller im Modus Morgens, damit vergessen Sie das Kabel monatelang.
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Laden per USB-C mit jedem Handy-Ladegerät, ohne eigene Station im Koffer.
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IPX7-Zertifizierung, Sie können sie unter der Dusche nutzen und unter dem Wasserhahn abspülen.
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Deutlicher Intensitätsunterschied zwischen Sanft und Nachts, ideal für einen sanften Einstieg.
Nachteile
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Reste auf den Kauflächen der hinteren Backenzähne an allen drei Testtagen, dort müssen Sie nacharbeiten.
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Keine Warnung bei zu starkem Druck, weder akustisch noch per Vibration, die Kraft dosieren Sie selbst.
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Inhaltsverzeichnis
Technische Daten
| Putzmodi | 5 Modi (Morgens, Nachts, Standard-Reinigung, Aufhellen, Sanft) |
|---|---|
| Zubehör | USB-C-Ladekabel, Bedienungsanleitung |
| Mitgelieferte Aufsteckbürsten | Keine Angabe |
| Putztechnik | Schalltechnologie |
| App | Nein |
| Akkulaufzeit | 180 Tage |
| Andrucksensor | Keine Angabe |
Beschreibung
Kurzfazit
Wenn Sie eine einfache Schallzahnbürste suchen, die zwischen zwei Ladungen sehr lange durchhält, ist die Oclean Flow genau darauf ausgelegt. Sie hat keine App, kein Bluetooth und kein Display und setzt dafür ganz auf den Akku und auf solide Grundfunktionen.
Sie bietet 5 Modi (Morgens, Nachts, Standard-Reinigung, Aufhellen und Sanft), einen 2-Minuten-Timer mit Signal alle 30 Sekunden zum Wechsel des Quadranten und abgerundete Borsten in W-Form, die gezielt in den Zahnzwischenräumen arbeiten sollen.
Der Akku ist ihr Hauptargument. In unserem Test haben wir sie drei Wochen lang zu zweit benutzt und kamen auf über 40 Putzvorgänge, ohne dass die Warnung für niedrigen Akkustand erschien. Getestet haben wir sie in Spanien – es ist dasselbe Modell in Schwarz, das Sie bei Amazon.de bekommen.
Ihre Schwäche ist, dass sie nicht hilft, die Technik zu korrigieren. Die ganze Führung beschränkt sich auf den Timer und die Leuchte, die den aktiven Modus anzeigt. Bei der Reinigung gibt es zudem einen Bereich im Mund, der Nacharbeit verlangt; mehr dazu im Reinigungstest.
Sie passt zu allen, die von der Handzahnbürste umsteigen oder die Akkulaufzeit über alles stellen, und deutlich weniger zu denen, die Putzstatistiken oder Warnungen während des Zähneputzens möchten. Wenn Sie zwischen diesem und einem Modell mit App schwanken, fragen Sie sich, ob Sie die Statistiken wirklich jede Woche anschauen werden.
Analyse und Erfahrungen
Reinigung – Note: 8,3/10
Die Reinigung beruht auf einem bürstenlosen magnetischen Schallmotor mit bis zu 76.000 Bewegungen pro Minute und auf einem Bürstenkopf mit W-förmig geschnittenen Borsten. Dieser Schnitt konzentriert die Arbeit auf die Zahnzwischenräume, also genau dort, wo eine Handzahnbürste meist zu kurz kommt.
Die Note spiegelt wider, was wir mit der Färbetablette gesehen haben. Die sichtbaren Zahnflächen und die Zwischenräume der Frontzähne waren schon nach dem ersten Durchgang gut gereinigt; was nicht ganz so sauber wurde, beschreiben wir in Test 1.
Damit das Ergebnis so bleibt, kommt es auf die Zeit an. Wenn Sie die Abschnitte des Timers einhalten, verweilen Sie nicht zu lange an den Frontzähnen und hetzen nicht über die hinteren Zähne, wo eine Schallzahnbürste am meisten Geduld braucht.
Am meisten holen Sie heraus, wenn Sie dem Quadranten-Ablauf des Timers folgen und die Vibration arbeiten lassen, ohne zu schrubben, mit leicht zum Zahnfleisch geneigtem Bürstenkopf. Wer von der Handzahnbürste kommt, drückt oft weiter so fest wie gewohnt. Bei einer Schallzahnbürste genügt es, den Kopf anzusetzen und von Zahn zu Zahn weiterzugehen. Führen Sie ihn langsam am Zahnfleischrand entlang und vergessen Sie die Innenseiten nicht.
Akkulaufzeit – Note: 9,4/10
Dieses Kriterium trägt die Gesamtnote und zählt am meisten, wenn Sie oft reisen. Angegeben sind bis zu 180 Tage pro Ladung mit einem 2.500-mAh-Akku, berechnet im Modus Morgens mit mittlerer Intensität. Wenn Sie täglich Nachts, Standard-Reinigung oder Aufhellen nutzen, die kräftiger vibrieren, fällt die Laufzeit kürzer aus.
Leer bekommen haben wir den Akku im Test nicht, eigene Werte zu Tagen pro Ladung oder zur Dauer einer vollständigen Ladung nennen wir deshalb nicht. Die Note verbindet die angegebene Laufzeit mit dem, was wir in drei Wochen gemeinsamer Nutzung beobachtet haben und in Test 2 beschreiben.
Geladen wird per Kabel, ohne eigene Ladestation, und bei niedrigem Akkustand blinkt die Anzeige rot. Sie müssen die Zahnbürste also nicht ständig angeschlossen lassen und brauchen keinen festen Platz im Bad. Sie können sie in einer Schublade oder im Kulturbeutel aufbewahren und nur bei Bedarf laden.
Für dieses Kriterium betrachten wir, wie viele Tage sie bei zweimal täglich zwei Minuten durchhält, wie lange die vollständige Ladung dauert und ob Sie ohne Ladegerät verreisen können. Das sind die drei Fragen, die Sie sich stellen werden, wenn Sie sie zu Hause haben. Sobald wir die beiden fehlenden Werte ermittelt haben, aktualisieren wir diese Seite.
Andrucksensor und Modi – Note: 7,8/10
Einen Andrucksensor gibt der Hersteller für dieses Modell nicht an. Wenn Sie aus Gewohnheit fest putzen, müssen Sie das also selbst im Griff behalten. Festeres Aufdrücken reinigt ohnehin nicht besser, denn bei einer Schallzahnbürste übernimmt die Vibration die Arbeit. Ein einfacher Trick ist, das Handstück mit den Fingerspitzen statt mit der ganzen Faust zu halten, weil Sie so kaum zu fest drücken können.
Die Modi reichen von Sanft, der niedrigsten Stufe für empfindliches Zahnfleisch, bis Nachts, der stärksten. Dazwischen liegen Morgens mit mittlerer Intensität sowie Standard-Reinigung und Aufhellen, eine Stufe unter Nachts. Eine Leuchtanzeige am Handstück zeigt, welcher Modus aktiv ist. Probieren Sie zu Beginn eine Woche lang Standard-Reinigung und passen Sie dann an; wechseln Sie zu Sanft, wenn sich Ihr Zahnfleisch gereizt anfühlt.
Was Punkte kostet, ist die fehlende Auswertung. Die Zahnbürste verbindet sich weder mit der App der Marke noch per Bluetooth, und die gesamte Führung besteht aus dem Timer mit seiner Pause je Quadrant. Wer es einfach mag, kommt damit aus, weitere Hinweise gibt sie aber nicht.
Design und Lieferumfang
Das Handstück ist schwarz und nach IPX7 zertifiziert, Sie können es also unter dem Wasserhahn abspülen oder unter der Dusche benutzen. Da es keine Ladestation braucht, nimmt es am Waschbecken kaum Platz weg und passt in jeden Kulturbeutel. Ohne Display und App gibt es vor dem ersten Putzen auch nichts zu lernen.
Der Karton des Grundmodells enthält Zahnbürste, Bedienungsanleitung, Bürstenkopf und Ladekabel, gibt aber nicht an, wie viele Bürstenköpfe dabei sind. Wenn Sie das Handstück teilen möchten oder von Anfang an Ersatzköpfe wollen, prüfen Sie vor dem Kauf das Set, denn es gibt Varianten mit mehr Bürstenköpfen und Reiseetui.
Spülen Sie den Bürstenkopf nach jedem Gebrauch unter dem Wasserhahn ab, schütteln Sie das Wasser aus und lassen Sie ihn aufrecht und ohne Kappe trocknen. Wenn Sie das Handstück mit einer anderen Person teilen, braucht jeder seinen eigenen Bürstenkopf; bewahren Sie die Köpfe getrennt auf oder markieren Sie sie, damit es keine Verwechslung gibt.
Wechseln Sie den Bürstenkopf, sobald die Borsten auseinanderstehen, spätestens aber alle drei Monate. Mit abgenutzten Borsten vibriert die Zahnbürste genauso, erreicht die Zahnzwischenräume aber schlechter, und gerade dort arbeitet dieser Kopf am besten. Notieren Sie sich das Wechseldatum oder schauen Sie sich die Borsten alle paar Wochen an, damit Sie den Zeitpunkt nicht verpassen.
Für wen sie sich eignet und wie Sie sie nutzen
Die Flow passt vor allem zu zwei Gruppen. Zur ersten gehört, wer von der Handzahnbürste umsteigt und die Routine nicht verkomplizieren möchte, ohne App zum Einrichten und ohne Station zum Anschließen. Zur zweiten gehört, wer oft reist oder das Laden gern vergisst, denn der Akku nimmt Ihnen diese Sorge ab.
Zu kurz kommt, wer möchte, dass die Zahnbürste beim Korrigieren hilft. Wenn Ihr Zahnarzt Ihnen gesagt hat, dass Sie zu fest drücken oder Bereiche auslassen, suchen Sie in unserer Kaufberatung ein Modell mit mehr Hilfen beim Putzen. Auch wer gern jede Woche sieht, wie sich das eigene Putzen entwickelt, ist hier nicht richtig.
Putzen Sie in den ersten Wochen immer in derselben Reihenfolge der Quadranten und nutzen Sie die Pause des Timers, um die Zone zu wechseln. Sobald diese Reihenfolge zur Gewohnheit geworden ist, verteilen sich die zwei Minuten wie von selbst gleichmäßig auf den ganzen Mund, einschließlich der hinteren Zähne, die am häufigsten vernachlässigt werden.
Vorteile
- Bis zu 180 Tage Akkulaufzeit laut Hersteller im Modus Morgens, damit vergessen Sie das Kabel monatelang.
- Laden per USB-C mit jedem Handy-Ladegerät, ohne eigene Station im Koffer.
- IPX7-Zertifizierung, Sie können sie unter der Dusche nutzen und unter dem Wasserhahn abspülen.
- Deutlicher Intensitätsunterschied zwischen Sanft und Nachts, ideal für einen sanften Einstieg bei empfindlichem Zahnfleisch.
Nachteile
- Reste auf den Kauflächen der hinteren Backenzähne an allen drei Testtagen mit Färbetablette, dort müssen Sie nacharbeiten.
- Keine Warnung bei zu starkem Druck, weder akustisch noch per Vibration, die Kraft müssen Sie selbst dosieren.
Unser Test
Test 1: Reinigung – drei Tage mit Färbetablette
Wir haben vor dem Putzen eine Plaque-Färbetablette angewendet und zwei Minuten im Modus Standard-Reinigung geputzt, nach dem Quadranten-Ablauf aus der Bedienungsanleitung (oben rechts, oben links, unten rechts, unten links). Den Test haben wir an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit derselben Person wiederholt. Die Tablette färbt die Plaque an, was nach dem Putzen gefärbt bleibt, hat die Zahnbürste also nicht entfernt.
Die Färbung ging an den Außenflächen und in den Zwischenräumen der Frontzähne schon beim ersten Durchgang zurück, auf den Kauflächen der hinteren Backenzähne blieben aber an allen drei Tagen Reste. Wenn Sie einen kleinen Mund haben, nehmen Sie sich für diese Zähne ein paar Sekunden mehr Zeit und halten Sie den Bürstenkopf kurz auf jedem still, bevor Sie weitergehen. Bei den Zähnen, die man beim Lächeln sieht, müssen Sie dagegen nicht nacharbeiten.
Test 2: Akkulaufzeit – drei Wochen mit zwei Personen
Drei Wochen lang haben wir zweimal täglich zwei Minuten im Modus Morgens geputzt, zu zweit im Wechsel mit demselben Handstück, und jeden Tag nachgesehen, ob die rote Warnung für niedrigen Akkustand erschien. Außerdem haben wir geprüft, ob der USB-C-Anschluss die Handy-Ladegeräte annimmt, die wir zur Hand hatten.
Nach über 40 Putzvorgängen war die Akkuwarnung noch immer nicht aufgetaucht. Leer bekommen haben wir den Akku nicht, eigene Werte zu Tagen pro Ladung oder zur Dauer einer vollständigen Ladung nennen wir daher nicht. Auf Reisen von mehreren Wochen können Sie das Kabel zu Hause lassen, in intensiven Modi wie Nachts ist der Verbrauch allerdings höher. Und wenn Sie die Zahnbürste wie wir teilen, verteilt sich der Akku auf zwei Personen.
Test 3: Andrucksensor und Modi – alle Modi gegen die Fingerkuppe
Wir haben alle Modi durchprobiert, den Bürstenkopf erst auf die Fingerkuppe und dann im Mund angesetzt und absichtlich fest gedrückt, um zu sehen, ob eine Warnung vor zu viel Druck auslöst. Außerdem haben wir die Intensität der Modi verglichen und geprüft, ob die Pause beim Quadrantenwechsel ohne Hinsehen spürbar ist.
Beim Aufdrücken gibt es keine Warnung, weder akustisch noch per Vibration, was dazu passt, dass kein Andrucksensor angegeben ist. Der Intensitätssprung zwischen Sanft und Nachts ist sehr deutlich, und die Quadrantenpause ist gut zu spüren, sodass Sie die Zone wechseln können, ohne mitzuzählen. Bei empfindlichem Zahnfleisch beginnen Sie am besten mit Sanft und wechseln in einen stärkeren Modus, wenn Sie sich daran gewöhnt haben. Bei gesundem Zahnfleisch ist Standard-Reinigung der Modus für den täglichen Gebrauch.
Mehr zu den Kaufkriterien finden Sie in unserem Vergleich der besten elektrischen Zahnbürsten. Dort stellen wir Ihnen die besten Modelle vor und helfen Ihnen, das passende für sich zu finden.
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Marco Blasco
Ich bin Marco Blasco und teste und vergleiche seit mehr als fünf Jahren Produkte für den Haushalt. Meine Bewertungen beruhen auf echten Tests, eigener Erfahrung und objektiven Kriterien, die ich offen erkläre. Mit ausführlichen Ratgebern und Vergleichen habe ich Tausenden Menschen geholfen, sich sicherer zu entscheiden – und das kann ich, weil ich von keiner Marke abhängig bin.
