Elektrische Zahnbürste Philips Sonicare 9900 Prestige
Vorteile
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Deutlich weniger Verfärbung schon beim ersten Putzen mit Färbetablette, mit einem Bürstenkopf für alle fünf Modi.
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20 Tage bis gut drei Wochen pro Ladung bei zweimal täglichem Putzen, je nach Anteil des Aufhellungsmodus.
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Andruckwarnung per Lichtring und reduzierter Vibration, die bei jedem zu festen Aufdrücken ansprang.
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Reiseetui mit USB-Ladefunktion zusätzlich zur Ladestation, damit Sie unterwegs ohne Station nachladen.
Nachteile
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16 Stunden für die erste volle Ladung, deshalb sollten Sie das Laden vor einer Reise einplanen.
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White+ und Deep Clean fühlen sich fast gleich an, zwei der fünf Modi unterscheiden sich kaum.
Bildergalerie
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Inhaltsverzeichnis
Technische Daten
| Putzmodi | Clean, White+, Gum Health, Deep Clean und Sensitive, mit 3 Intensitätsstufen |
|---|---|
| Zubehör | Reiseetui und Ladestation |
| Mitgelieferte Aufsteckbürsten | 1 |
| Putztechnik | Schalltechnologie |
| App | Ja |
Beschreibung
Kurzfazit
Ein einziger Bürstenkopf für 5 Modi und 3 Intensitätsstufen, ein Handstück, das erkennt, wie Sie aufdrücken, und die Leistung zurücknimmt, wenn es zu viel wird, dazu eine App, die auf dem Smartphone die bereits geputzten Bereiche einzeichnet. So präsentiert sich die Philips Sonicare 9900 Prestige HX9992/11, eine Schallzahnbürste der Oberklasse für alle, die sich von der Zahnbürste selbst beim Putzen korrigieren lassen möchten. Bei Amazon.de wird sie unter der Bezeichnung „Philips Sonicare DiamondClean Prestige 9900“ angeboten, mit derselben Modellnummer HX9992/11; technisch ist es dasselbe Gerät.
Am meisten überzeugt hat uns die Reinigung. Wir haben mit Plaque-Färbetabletten getestet, nach der Technik aus der Bedienungsanleitung geputzt und dabei Backenzähne und Zahninnenseiten genau angesehen. Das Ergebnis war schon beim ersten Putzen gut. Außerdem deckt der All-in-One-Bürstenkopf A3 alle Modi ab, ohne dass Sie den Aufsatz wechseln müssen.
Der Akku reicht für eine Reisewoche ohne Ladegerät, und das Reiseetui lädt die Zahnbürste per USB nach, falls der Ausflug länger dauert. Erkauft wird das mit einer langen Ladezeit, die etwas Planung verlangt.
Der Andrucksensor erfüllt seinen Zweck mit einem gut sichtbaren, sofort verständlichen Warnsignal. Schwächer sind die Modi, denn zwei davon ähneln sich so sehr, dass sie sich im Alltag fast wie einer anfühlen.
Wenn Sie eine Zahnbürste suchen, die Sie anleitet, beim zu festen Drücken warnt und Sie auf Reisen begleitet, ist die 9900 Prestige ein Kauf, den man gut begründen kann. Wenn Sie dagegen einfach nur gründlich putzen möchten, ohne App und Einstellungen, bleibt ein guter Teil ihrer Funktionen ungenutzt.
Analyse und Erfahrungen
Reinigung – Note: 9,5/10
Der Bürstenkopf arbeitet mit 62.000 Bewegungen pro Minute, und das Handstück erfasst Andruck, Bewegung und Abdeckung bis zu 100-mal pro Sekunde. Auf dieser Grundlage passt es die Intensität laufend an. Das Ergebnis hängt dadurch weniger davon ab, ob Sie selbst genau richtig aufdrücken.
Im Karton liegt ein einziger Bürstenkopf, der All-in-One A3, und er passt zu allen fünf Modi. Sie müssen also nichts umstecken, wenn Sie von der normalen Reinigung zur Zahnfleischpflege oder zum Aufhellen wechseln. Das vereinfacht die Routine und den Kauf von Ersatzköpfen, denn Sie brauchen nur eine Sorte. Achten Sie beim Nachkaufen darauf, dass es wirklich der All-in-One A3 ist und kein Bürstenkopf für eine andere Serie.
Die Note stützt sich auf den Test mit Plaque-Färbetabletten, den wir weiter unten beschreiben. Backenzähne und Innenseiten, also die Stellen, an denen es am schwierigsten ist, waren gut gereinigt. Die App hilft zusätzlich, nichts auszulassen, weil sie während des Putzens auf dem Smartphone anzeigt, welche Bereiche noch fehlen. In diesem Kriterium kommt die Zahnbürste der Bestnote am nächsten.
Als Schallzahnbürste dreht sich der Kopf nicht. Er schwingt mit hoher Frequenz seitlich hin und her und bewegt Wasser und Zahnpasta zwischen die Zähne. Richtig ist es deshalb, die Borsten am Zahnfleischrand anzusetzen und langsam von Zahn zu Zahn weiterzuführen, ohne zu schrubben. Wer von einer Handzahnbürste kommt, braucht ein paar Tage, um sich umzugewöhnen. Das Handstück hilft dabei, weil es die Leistung senkt, sobald Sie zu fest drücken.
Akkulaufzeit – Note: 8,5/10
Der Lithium-Ionen-Akku lässt sich auf zwei Wegen laden. Zu Hause stellen Sie das Handstück auf die Ladestation mit Halterung, die es zwischen den Putzvorgängen auch aufrecht am Waschbecken hält. Unterwegs hat das Reiseetui eine eigene USB-Ladefunktion, sodass Sie die Ladestation nicht mitnehmen müssen.
Die Laufzeit pro Ladung ist gut und deckt eine Woche außer Haus mit zwei Putzvorgängen am Tag mit reichlich Reserve ab. Die Schwachstelle ist die Dauer der vollständigen Ladung, die Sie vor allem vor einer Reise rechtzeitig einplanen sollten. Deshalb bleibt die Note bei 8,5, obwohl die Laufzeit pro Ladung zu den Stärken dieser Zahnbürste gehört.
Wenn Sie immer zu Hause putzen, fällt das langsame Laden kaum auf, denn Sie stellen das Handstück einfach jeden Abend zurück auf die Station. Spürbar wird es, wenn Sie den Akku bis zum Schluss leer putzen und erst am Tag vor der Abreise ans Laden denken. Dann ist das Reiseetui die beste Lösung, weil Sie es an ein Handy-Ladegerät oder einen Laptop anschließen und die Zahnbürste im Koffer nachladen können.
Andrucksensor und Modi – Note: 8,8/10
Wenn Sie zu fest aufdrücken, leuchtet ein Lichtring auf und die Zahnbürste reduziert die Vibration. Dieses Signal versteht man ohne Blick in die Anleitung, und es korrigiert genau die Gewohnheit von Umsteigern, die kräftig schrubben und damit dem Zahnfleisch am meisten schaden. Die Warnung kommt während des Putzens und nicht erst danach, sodass Sie die Bewegung in dem Moment korrigieren, in dem der Fehler passiert.
Sie bekommen 5 Modi (Clean, White+, Gum Health, Deep Clean und Sensitive) und 3 Intensitätsstufen (niedrig, mittel und hoch), insgesamt also 15 mögliche Kombinationen. Clean ist der Modus für den Alltag, White+ zielt auf oberflächliche Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen, Gum Health und Sensitive sollen sich am Zahnfleisch sanfter anfühlen, und Deep Clean geht Plaque intensiver an. Dazu kommen ein Zwei-Minuten-Timer und Taktsignale, die die Putzzeit auf die verschiedenen Bereiche des Mundes verteilen.
Dass die Note unter 9 bleibt, liegt an den Modi. Fünf Stück auf dem Papier sind schön, doch zwei davon lassen sich in der Praxis kaum auseinanderhalten, und das schmälert die Vielfalt, die die Verpackung verspricht. Mehr dazu lesen Sie in Test 3. Da das Handstück die Intensität ohnehin selbst an den Andruck anpasst, werden Sie im Alltag wahrscheinlich zwei oder drei Modi nutzen und kaum mehr.
Design und Lieferumfang
Die HX9992/11 ist die Ausführung in Champagner mit einem schlanken, matten Handstück. Dieselbe Zahnbürste gibt es auch in Mitternachtsblau und in Schwarz unter anderen Modellnummern; prüfen Sie also die Bezeichnung, wenn Ihnen die Farbe wichtig ist. Im Karton finden Sie das Handstück, einen All-in-One-Bürstenkopf A3, die Ladestation mit Halterung und das Reiseetui. Ein Ersatzkopf ist nicht dabei, den ersten sollten Sie also schon einplanen.
Das Handstück meldet, wann der Bürstenkopf gewechselt werden sollte. Das ist praktisch, denn genau das vergessen fast alle. Die Ladestation mit Halterung braucht wenig Platz am Waschbecken, und die Zahnbürste steht immer griffbereit und geladen da. Das Etui schützt den Bürstenkopf im Kulturbeutel, und weil es selbst lädt, muss die Ladestation nicht mit in den Koffer.
App und Auswertung
Die Sonicare-App verbindet sich mit dem Handstück und speichert jeden Putzvorgang. Während des Putzens zeigt sie die bereits erreichten und die noch fehlenden Bereiche, danach gibt sie Tipps zur Technik und führt einen Kalender, mit dem Sie jeden Tag im Blick behalten. Die Daten werden automatisch synchronisiert.
Für gründliches Putzen ist die App nicht zwingend nötig, aber sie macht am meisten aus dem, was das Handstück während der Nutzung erfasst. Wenn Sie nicht vorhaben, sie zu öffnen, bleibt ein großer Teil des Mehrwerts dieses Modells ungenutzt. Wer sie nutzt, profitiert vor allem von der Zonenkarte, weil sie auf einen Blick zeigt, wo das eigene Putzen zu kurz kommt, und so hilft, die Gewohnheit zu ändern.
Vorteile
- Deutlich weniger Verfärbung schon beim ersten Putzen mit Färbetablette, mit einem Bürstenkopf für alle fünf Modi.
- 20 Tage bis gut drei Wochen pro Ladung bei zweimal täglichem Putzen, je nach Anteil des Aufhellungsmodus.
- Andruckwarnung per Lichtring und reduzierter Vibration, die bei jedem zu festen Aufdrücken ansprang.
- Reiseetui mit USB-Ladefunktion zusätzlich zur Ladestation, damit Sie unterwegs ohne Station nachladen.
Nachteile
- 16 Stunden für die erste volle Ladung, deshalb sollten Sie das Laden vor einer Reise einplanen.
- White+ und Deep Clean fühlen sich fast gleich an, zwei der fünf Modi unterscheiden sich kaum.
Unser Test
Getestet haben wir diese Zahnbürste in Spanien – es ist dasselbe Modell, das Sie bei Amazon.de bekommen.
Test 1: Reinigung – Färbetablette mit dem einzigen Bürstenkopf
Wir haben vor und nach einem zweiminütigen Putzvorgang eine Plaque-Färbetablette angewendet, mit der Technik aus der Bedienungsanleitung und dem mitgelieferten All-in-One-Bürstenkopf A3. Besonders genau haben wir uns die Backenzähne und die Zahninnenseiten angesehen, wo sich Plaque gern versteckt, und das Anfärben über zwei Wochen wiederholt.
Die Verfärbung ging schon beim ersten Durchgang deutlich zurück, und bei den Wiederholungen tauchte an den Stellen, die die App als offen markiert hatte, keine Plaque mehr auf. Für Sie heißt das, dass Sie mit dem einen Bürstenkopf an schwierigen Stellen nicht auf Reinigungsleistung verzichten. Die Tablette zeigt, wo Reste bleiben, aber nicht, wie viel. Eine Zahl zur entfernten Plaque oder einen zahlenmäßigen Vergleich mit anderen Zahnbürsten nennen wir deshalb nicht. Sagen können wir aber, dass die Reinigung an Backenzähnen und Innenseiten überzeugt, also genau dort, wo eine Handzahnbürste am häufigsten versagt.
Test 2: Akkulaufzeit – zweimal täglich putzen, bis der Akku leer ist
Nach unserem Ablauf haben wir zweimal täglich zwei Minuten geputzt, bis der Akku vollständig leer war. Die vollständige Ladung haben wir gestoppt und geprüft, ob eine Reisewoche ohne Ladegerät zu schaffen ist. Dieser Test ist für Sie am wichtigsten, wenn Sie häufig unterwegs sind oder das Laden gern vergessen.
Die erste volle Ladung dauerte 16 Stunden. Danach hielt der Akku 20 Tage bis gut drei Wochen, je nachdem, wie oft wir den Aufhellungsmodus statt der täglichen Reinigung genutzt haben. Eine Reisewoche ist damit mit großer Reserve abgedeckt. Die Kehrseite ist, dass Sie nach komplett leerem Akku eine lange Nacht und einen guten Teil des nächsten Tages brauchen, bis er wieder voll ist.
Test 3: Andrucksensor und Modi – absichtlich fest drücken und alle 15 Kombinationen ausprobieren
Wir haben den laufenden Bürstenkopf absichtlich gegen einen Finger gedrückt, um zu sehen, ob der Lichtring warnt und die Vibration von selbst sinkt. Danach haben wir die fünf Modi mit ihren drei Intensitätsstufen ausprobiert und auf den Timer und das Gefühl am Zahnfleisch geachtet.
Die Warnung funktionierte jedes Mal, wenn wir zu fest aufgedrückt haben, mit leuchtendem Ring und reduzierter Vibration. Gum Health fühlte sich fast wie eine sanfte Massage an, die tägliche Reinigung deutlich kräftiger. White+ und Deep Clean empfanden wir dagegen in Gefühl und Vibration als nahezu gleich. Den Quadranten-Timer und den genauen Druck, ab dem die Warnung auslöst, haben wir nicht gemessen; hier bleibt es bei unserem Eindruck. Für Sie bedeutet das, dass der Sensor zuverlässig reagiert, die Modi aber weniger Spielraum bieten, als die Verpackung vermuten lässt.
Mehr zu den Kaufkriterien finden Sie in unserem Vergleich der besten elektrischen Zahnbürsten. Dort stellen wir Ihnen die besten Modelle vor und helfen Ihnen, das passende für sich zu finden.
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Marco Blasco
Ich bin Marco Blasco und teste und vergleiche seit mehr als fünf Jahren Produkte für den Haushalt. Meine Bewertungen beruhen auf echten Tests, eigener Erfahrung und objektiven Kriterien, die ich offen erkläre. Mit ausführlichen Ratgebern und Vergleichen habe ich Tausenden Menschen geholfen, sich sicherer zu entscheiden – und das kann ich, weil ich von keiner Marke abhängig bin.
