Elektrische Zahnbürste Philips Sonicare 3100 HX3673/11
Vorteile
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Andrucksensor, der die Vibration senkt und warnt, wenn Sie zu fest drücken, und so das Zahnfleisch schützt.
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2-Minuten-Timer mit Signal alle 30 Sekunden, ideal für Umsteiger, die bisher nach Gefühl geputzt haben.
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Fünfzehn Tage Akkulaufzeit bei zweimal täglichem Putzen in unserem Test, mit Reiseetui im Karton.
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Sanfter Start bei den ersten 14 Anwendungen, der die Umstellung auf Schallvibration erleichtert.
Nachteile
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Nur ein Modus ohne Intensitätsstufen, bei empfindlichem Zahnfleisch lässt sich die Leistung nicht senken.
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23 h 10 min für eine volle Ladung und kein Netzteil im Karton, Sie brauchen ein eigenes Ladegerät.
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Inhaltsverzeichnis
Technische Daten
| Putzmodi | Keine Angabe |
|---|---|
| Zubehör | USB-Ladekabel und Reiseetui (ohne Netzteil) |
| Mitgelieferte Aufsteckbürsten | 1 Aufsteckbürste ProResults C1 |
| Putztechnik | Schalltechnologie (Vibration) |
| App | Keine Angabe |
| Akkulaufzeit | 14 Tage |
| Andrucksensor | Ja, warnt und reduziert die Vibration bei zu starkem Druck |
Beschreibung
Kurzfazit
Eine Schallzahnbürste mit einem Knopf und einem Programm, mit Andrucksensor, Zwei-Minuten-Timer und Signal bei jedem Quadrantenwechsel. Die Philips Sonicare 3100 HX3673/11 richtet sich an alle, die die Handzahnbürste hinter sich lassen und ihre Technik verbessern möchten, ohne Menüs, Intensitätsstufen oder Apps. Bei Amazon.de ist die HX3673/11 in der Farbe Sugar Rose gelistet; technisch ist es dasselbe Gerät.
Wir haben sie täglich mit zwei Putzvorgängen benutzt, bis der Akku leer war, und der Gesamteindruck ist der eines einfachen Geräts, das die Grundlagen gut beherrscht. Die Reinigung mit Färbetablette war gut, nur ein Bereich verlangte Nacharbeit, und der Andrucksensor warnt deutlich, wenn Sie zu fest drücken.
Der Akku reicht locker für eine Reisewoche, und das Etui liegt im Karton. Das Laden ist dagegen sehr langsam und sollte rechtzeitig eingeplant werden, vor allem wenn Sie den Akku gern bis zum Ende ausreizen.
Die große Einschränkung sind die fehlenden Einstellungen, denn die Zahnbürste arbeitet immer gleich. Als Ausgleich steigert sie die Leistung bei den ersten Anwendungen allmählich, damit die Schallvibration Sie am Anfang nicht überrumpelt.
Wenn Sie Ihre erste elektrische Zahnbürste oder einen unkomplizierten Ersatz suchen, können wir sie leicht empfehlen. Wenn Ihr Zahnfleisch sehr empfindlich ist und Sie die Anfangsleistung senken möchten, ist ein Modell mit mehreren Intensitätsstufen die bessere Wahl, denn hier lässt sich die Zahnbürste nur sanfter machen, indem Sie weniger drücken.
Analyse und Erfahrungen
Reinigung – Note: 8,8/10
Der Bürstenkopf arbeitet mit 31.000 Bewegungen pro Minute. Er dreht sich nicht, sondern schwingt mit hoher Frequenz und treibt Wasser und Zahnpasta in die Zahnzwischenräume und an den Zahnfleischrand. Deshalb setzen Sie die Borsten an und führen sie langsam von Zahn zu Zahn, ohne zu schrubben. Am wirksamsten ist es, die Borsten zum Zahnfleisch zu neigen und den Kopf an jedem Zahn ein paar Sekunden arbeiten zu lassen, bevor Sie weitergehen, statt wie mit der Handzahnbürste hin und her zu fahren.
Der mitgelieferte Bürstenkopf C1 ist klein und erreicht die letzten Backenzähne, ohne dass Sie den Mund verrenken müssen. Im Test mit Färbetablette waren danach 3 von 4 Quadranten vollständig sauber. Reste blieben an der Innenseite der unteren rechten Backenzähne nahe dem Zahnfleisch, ein Bereich, für den Sie den Kopf neigen und etwas länger verweilen sollten. Setzen Sie die Borsten dafür fast senkrecht an die Innenseite der unteren Backenzähne und arbeiten Sie sich langsam nach vorn.
Gemessen haben wir auch die Lautstärke – wichtig, wenn Sie putzen, während andere noch schlafen. Mit aufgesetztem Bürstenkopf und frei laufend kam sie auf 57 dB(A) in 30 Zentimetern Abstand, bei einem Umgebungsgeräusch von 31 dB(A). Die Note bleibt wegen des Bereichs, der Nacharbeit verlangte, bei 8,8, denn bei einer Zahnbürste ohne Einstellungen hängt das allein von Ihrer Technik ab.
Akkulaufzeit – Note: 8,6/10
Der Lithium-Ionen-Akku hat eine Nennlaufzeit von 14 Tagen, und in unserem Test hat er sie übertroffen, wie Sie in Test 2 lesen. Bei zwei Putzvorgängen täglich ist eine Reisewoche mit viel Reserve abgedeckt, und das mitgelieferte Reiseetui schützt Handstück und Bürstenkopf im Koffer.
Höher fällt die Note wegen des Ladens nicht aus. Im Karton liegt die Ladestation mit USB-Kabel (in der Packliste bei Amazon.de als „Ladegerät“ geführt), aber kein Netzteil. Sie brauchen also ein Handy-Ladegerät oder einen freien USB-Anschluss in der Nähe des Waschbeckens. Außerdem dauert die vollständige Ladung ab leerem Akku sehr lange, Sie sollten also nicht bis zum Vorabend einer Reise warten. Ein gewöhnliches Handy-Ladegerät mit 5 V genügt; ein solches haben wir auch im Test verwendet.
Das Handstück hat eine Akkustandsanzeige. Werfen Sie nach dem Putzen einen Blick darauf, denn bei einer so langen Ladedauer lässt sich beim Kofferpacken in letzter Minute nichts mehr retten.
Wenn Sie länger als zwei Wochen am Stück verreisen, müssen Sie Ladestation und Ladegerät mitnehmen. Laden Sie die Zahnbürste dann in der Nacht vor der Abreise und, wenn möglich, schon in der Nacht davor. Bei kürzeren Ausflügen kommen Sie normalerweise mit reichlich Akku zurück.
Andrucksensor und Modi – Note: 7,9/10
Der Andrucksensor ist das Beste in diesem Kriterium. Wenn Sie zu fest drücken, reduziert die Zahnbürste die Vibration und gibt ein Signal im Handstück. Das schützt das Zahnfleisch vor dem kräftigen Schrubben, das viele Umsteiger von der Handzahnbürste mitbringen. Eine Warnleuchte haben wir vermisst, denn das Signal ist nur fühlbar.
Der Timer schaltet nach 2 Minuten ab und signalisiert alle 30 Sekunden den Wechsel zum nächsten Quadranten. So verteilt sich die Zeit gleichmäßig auf den ganzen Mund, ohne dass Sie auf die Uhr schauen oder mitzählen müssen.
Zu kurz kommen die Modi, denn es gibt nur ein Reinigungsprogramm ohne Intensitäts- oder Geschwindigkeitsstufen. Die einzige Erleichterung für empfindliches Zahnfleisch ist der sanfte Start bei den ersten 14 Anwendungen, der die Leistung schrittweise erhöht. Danach können Sie das Putzgefühl nur abmildern, indem Sie weniger drücken, und deshalb sinkt die Note auf 7,9.
Die fehlenden Einstellungen haben auch eine gute Seite. Es gibt nichts zu konfigurieren und keinen Modus, den man falsch wählen könnte, sodass jeder im Haushalt sie vom ersten Tag an ohne Erklärung benutzen kann. Wer nicht über seine Zahnbürste nachdenken möchte, sieht darin eher einen Vorteil als ein Problem.
Design und Lieferumfang
Das Handstück ist schlank, leicht und hat nur einen Knopf, der keine Anleitung braucht. Er schaltet ein und aus, mehr gibt es nicht zu drücken und keine Kombination zu lernen. Es liegt auch mit nassen Händen sicher in der Hand, und der Bürstenkopf lässt sich mit einem Ruck abziehen und sitzt ohne Spiel und ohne Klappern.
Im Karton finden Sie das Handstück, einen Bürstenkopf C1, die Ladestation mit USB-Kabel und das Reiseetui. Das Handstück meldet, wann der Bürstenkopf gewechselt werden sollte. Das ist praktisch, denn genau das vergessen fast alle. Da nur ein Kopf beiliegt, müssen Sie nach drei Monaten Ersatz kaufen, das sollten Sie von Anfang an einplanen.
Für wen sie sich lohnt
Sie passt zu allen, die von der Handzahnbürste umsteigen und sich vom Gerät das richtige Putzen beibringen lassen möchten, ohne etwas lesen zu müssen. Andruckwarnung und Quadrantensignal übernehmen, worauf Sie früher selbst achten mussten, und der sanfte Start sorgt dafür, dass die ersten Anwendungen nicht unangenehm sind.
Nicht die beste Wahl ist sie, wenn Sie bereits eine elektrische Zahnbürste mit mehreren Intensitätsstufen nutzen und gewohnt sind, die Leistung zu senken, oder wenn Sie eine Auswertung auf dem Smartphone möchten. Auch wenn Sie die Zahnbürste erst laden, wenn sie leer ist, und sie dann in wenigen Stunden wieder brauchen, ist sie nichts für Sie, denn dafür reicht die Ladezeit nicht.
Vorteile
- Andrucksensor, der die Vibration senkt und warnt, wenn Sie zu fest drücken, und so ganz nebenbei das Zahnfleisch schützt.
- 2-Minuten-Timer mit Signal alle 30 Sekunden, ideal für Umsteiger, die bisher nach Gefühl geputzt haben.
- Fünfzehn Tage Akkulaufzeit bei zweimal täglichem Putzen in unserem Test, über dem Nennwert, mit Reiseetui im Karton.
- Sanfter Start bei den ersten 14 Anwendungen, der die Umstellung auf Schallvibration erleichtert.
Nachteile
- Nur ein Modus ohne Intensitätsstufen, bei empfindlichem Zahnfleisch lässt sich die Anfangsleistung nicht senken.
- 23 h 10 min für eine volle Ladung und kein Netzteil im Karton, Sie brauchen ein eigenes Ladegerät.
Unser Test
Unseren Test haben wir in Spanien mit genau diesem Modell gemacht.
Test 1: Reinigung – Färbetablette vorher und nachher
Wir haben vor einem zweiminütigen Putzvorgang mit dem mitgelieferten Bürstenkopf C1 eine Plaque-Färbetablette angewendet und die Zeit nach der Technik aus der Anleitung auf die Quadranten verteilt. Direkt danach haben wir erneut angefärbt und Backenzähne und Innenseiten darauf geprüft, welche Bereiche noch gefärbt waren.
3 von 4 Quadranten waren vollständig sauber. Die einzige nennenswerte Restfärbung fand sich an der Innenseite der unteren rechten Backenzähne, direkt am Zahnfleischrand. Für Sie heißt das, dass die Zahnbürste mit der Technik aus der Anleitung fast den ganzen Mund gut reinigt und die Innenseite der unteren Backenzähne ein paar Sekunden mehr Aufmerksamkeit verdient. Für eine Zahnbürste mit nur einem Programm und einem Standardkopf ist das ein solides Ergebnis, und es verlangt keine besondere Technik über die Anleitung hinaus.
Test 2: Akkulaufzeit – zweimal täglich putzen, bis der Akku leer ist
Wir sind mit vollem Akku gestartet und haben zweimal täglich zwei Minuten geputzt, ohne zwischendurch zu laden, bis der Akku keinen weiteren Durchgang mehr schaffte. Außerdem haben wir die vollständige Ladung ab leerem Akku gestoppt, mit einem Handy-Ladegerät mit 5 V und 1 A an der originalen USB-Ladestation, und geprüft, ob eine Reisewoche ohne Ladegerät abgedeckt ist.
Sie hielt fünfzehn volle Tage, also dreißig Putzvorgänge à zwei Minuten, und die Reisewoche war mit viel Reserve abgedeckt. Die Kehrseite ist das Laden, das ab leerem Akku 23 Stunden und 10 Minuten dauerte. Für Sie bedeutet das, dass Sie auf einem Kurztrip das Ladegerät getrost zu Hause lassen können, sich aber nicht darauf verlassen können, die Zahnbürste vor der Abfahrt kurz nachzuladen. Wenn Sie dreimal täglich putzen, verkürzt sich die Laufzeit entsprechend.
Test 3: Andrucksensor und Modi – absichtlich fest drücken
Da es nur ein Reinigungsprogramm gibt, haben wir uns in diesem Test auf den Andrucksensor und den Timer konzentriert. Wir haben den laufenden Bürstenkopf in drei Durchgängen anhaltend gegen die Fingerkuppe gedrückt und vollständige Putzvorgänge gemacht, bei denen wir auf das Quadrantensignal und das Gefühl am Zahnfleisch geachtet haben.
Bei zu viel Druck sinkt die Vibration deutlich, und vorher ist ein warnendes Pulsieren zu spüren, das man auch mit der Zahnbürste im Mund klar wahrnimmt. Der Quadrantenwechsel zeigt sich als kurze Pause in der Vibration, genug, um die Zone zu wechseln, ohne auf die Uhr zu schauen. Für Sie heißt das, dass die Zahnbürste Kraft und Zeiteinteilung selbst korrigiert. Wenn Ihr Zahnfleisch sehr empfindlich ist, werden Sie die Möglichkeit vermissen, die Intensität zu senken.
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Marco Blasco
Ich bin Marco Blasco und teste und vergleiche seit mehr als fünf Jahren Produkte für den Haushalt. Meine Bewertungen beruhen auf echten Tests, eigener Erfahrung und objektiven Kriterien, die ich offen erkläre. Mit ausführlichen Ratgebern und Vergleichen habe ich Tausenden Menschen geholfen, sich sicherer zu entscheiden – und das kann ich, weil ich von keiner Marke abhängig bin.
