Waschmaschine Cecotec Bolero DressCode 9950 Autodose Inverter
Vorteile
-
Großes 9,2-Zoll-Touchdisplay, sehr intuitiv und einfach zu bedienen
-
Automatische Dosierung spart Waschmittel und schont die Wäsche
-
Niedriger Verbrauch dank Energieeffizienzklasse A
-
Startzeitvorwahl bis 24 Stunden, praktisch bei zeitvariablen Stromtarifen
Nachteile
-
Die App zeigt nur den Status, Waschgänge lassen sich nicht aus der Ferne starten
-
Keine Trocknerfunktion
Bildergalerie
Angebote
Diese Seite enthält Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links kaufen, erhalten wir möglicherweise eine Provision – für Sie entstehen keine Mehrkosten. Preis und Verfügbarkeit können sich ändern. Als Amazon-Partner verdient La Casa Sibarita an qualifizierten Verkäufen.
Inhaltsverzeichnis
Technische Daten
| Fassungsvermögen | 9 kg |
|---|---|
| Schleuderdrehzahl | 1.400 U/min |
| Programme | 13 |
| Trocknerfunktion | Nein |
| Außenmaße | 60 cm (Breite) × 85 cm (Höhe) × 60 cm (Tiefe) |
| Energieeffizienzklasse | A |
| Lautstärke | 76 dB(A) |
| Energieverbrauch | 49 kWh |
Beschreibung
Kurzfazit
Die Cecotec Bolero DressCode 9950 Autodose hat uns im Test positiv überrascht. Mit 9 kg Fassungsvermögen passt sie gut zu Haushalten mit drei oder vier Personen, und trotz 1.400 U/min beim Schleudern bleibt sie mit 76 dB laut Datenblatt erstaunlich zurückhaltend.
Am meisten hat uns die automatische Dosierung gefallen. Waschmittel und Weichspüler werden selbstständig zugegeben, die Menge stimmt also immer, und Sie müssen sich keine Sorgen machen, dass zu viel Waschmittel die Kleidung strapaziert.
Ebenfalls praktisch fanden wir, dass die Maschine Gewebeart und Gewicht der Wäsche erkennt und daraufhin selbst das passende Programm wählt – ganz ohne Ihr Zutun.
Die hygienisierende Dampffunktion lässt sich jedem Waschprogramm als Extra hinzufügen. Sie hilft gegen Bakterien und Gerüche und eignet sich besonders für die Kleidung kleiner Kinder mit Allergien. Ein klarer Pluspunkt ist auch das große 9,2-Zoll-Touchdisplay. Ein Fingertipp genügt, um ein Programm zu starten – so etwas hatten wir in dieser Größe bei anderen Modellen noch nicht gesehen.
Weniger gefallen hat uns, dass sie keine Trocknerfunktion hat. Die App zeigt zwar den Status der Wäsche, Einstellungen aus der Ferne erlaubt sie aber nicht.
Analyse und Erfahrungen
Fassungsvermögen
Mit 9 kg bekommen Sie die Wäsche einer dreiköpfigen Familie in einer Ladung unter, ohne die Trommel vollzustopfen. Interne Drucksensoren erkennen das Gewicht der Beladung und passen Wassermenge und Waschzeit an. Das gefällt uns, denn so wird kein Wasser verschwendet und die Wäsche ist in angemessener Zeit sauber.
Ein weiterer Vorteil ist die automatische Waschmittel-Dosierung. Sie füllen das Waschmittel einfach in den Tank (240 ml), den Rest erledigt die Maschine. In unserem Test reichte eine Füllung für mehr als 30 Waschgänge.
Nicht überzeugt hat uns das Fehlen einer Trocknerfunktion. An Regentagen wird das Wäschewaschen dadurch umständlicher.
Waschleistung – Note: 9,2/10
Das Waschergebnis hat uns überzeugt. Die geräumige Trommel verhindert, dass die Wäsche verklumpt, und ihre Innenstruktur sorgt dafür, dass das Wasser gut zwischen den Kleidungsstücken zirkuliert – ohne an den Stoffen zu zerren, selbst beim starken Schleudern. Baumwolle und Leinen kamen bei uns weniger zerknittert heraus als bei anderen Modellen. Dazu kommt die automatische Dosierung von Waschmittel und Weichspüler, die sich nach dem von den Sensoren erkannten Gewicht und Gewebe richtet, sowie die Dampffunktion als zusätzliche Hilfe gegen Bakterien und Gerüche. Eine kleine Einschränkung gibt es: Bei sehr schweren Ladungen bewegt sich die Trommel kräftiger, und einzelne Teile kommen etwas zerknitterter heraus als sonst.
Verbrauch – Note: 9,3/10
Die DressCode 9950 erreicht die Energieeffizienzklasse A, die beste Klasse, und verbraucht 49 kWh pro 100 Waschgänge. Das ist recht wenig und macht sich auf Dauer spürbar auf der Stromrechnung bemerkbar, vor allem bei langen Waschgängen mit Bettdecken und Bettwäsche oder wenn Sie häufig waschen.
Auch der Gewichtssensor trägt zum niedrigen Verbrauch bei. Gewaschen wird nur so viel wie nötig und mit einem Programm, das zur Wäsche passt, statt mit unnötig langen Zyklen Zeit und Energie zu verlieren.
Gefehlt hat uns ein optimiertes Kaltwaschprogramm, mit dem sich noch mehr Energie sparen ließe.
Trommel
Die Trommel ist mit 9 kg recht groß und innen geräumig. Die Wäsche kann sich frei bewegen, ohne zu verklumpen, und die Innenstruktur lässt das Wasser zwischen den Teilen hindurchfließen. Besonders gut gefällt uns, dass sie die Kleidung auch beim starken Schleudern nicht strapaziert. Baumwolle und Leinen kamen bei uns weniger zerknittert heraus als bei anderen Modellen.
Außerdem dreht sich die Trommel in mehrere Richtungen und passt die Geschwindigkeit an die Wäsche an, die ihre Sensoren erkennen. Dank 1.400 U/min kommt die Wäsche gut geschleudert und ohne Verformungen heraus. Dabei entsteht etwas Lärm (laut Datenblatt 76 dB), der aber nicht besonders stört.
Weniger gefallen hat uns, dass sich die Trommel bei sehr schweren Ladungen kräftiger bewegt und einige Teile zerknitterter als üblich herauskamen.
Programme, Sonderfunktionen und App
Die Waschmaschine bietet 13 Programme, die meisten davon sehr praxisnah und auf die jeweilige Wäsche abgestimmt. Wasser, Waschmittel, Drehzahl, Schleudern und Temperatur stellt die Maschine selbst ein.
Begeistert hat uns das 15-Minuten-Schnellprogramm für leicht verschmutzte Kleidung, die Sie fast täglich tragen, etwa Sportsachen. Dazu kommt der hygienisierende Dampf, den Sie jedem beliebigen Waschgang hinzufügen können. Die Wäsche riecht danach frisch und ist frei von Bakterien – ideal für Kinderkleidung.
Sehr modern fanden wir die Smartphone-Anbindung. Eine einfache App meldet, wenn der Waschgang fertig ist oder ein Problem auftritt, sodass Sie nicht neben der Maschine warten müssen.
Ebenfalls praktisch ist die Startzeitvorwahl innerhalb von 24 Stunden. Wir haben die Bettdecken um 22 Uhr eingelegt und den Start auf sechs Stunden später programmiert. Als wir früh am nächsten Morgen aufstanden, war die Ladung frisch gewaschen – praktisch, wenn Ihr Stromtarif nachts günstiger ist.
Das 9,2-Zoll-Touchdisplay ist im Vergleich zu anderen Modellen ziemlich groß, mit leicht verständlichen Symbolen. Sie müssen keine Tasten kombinieren, um ein Programm zu starten.
Weniger gefallen hat uns, dass Sie Waschgänge über die App weder aus der Ferne starten noch einen laufenden Zyklus ändern können. Die App zeigt nur den aktuellen Status an.
Lautstärke – Note: 8,9/10
Laut Datenblatt erreicht sie 76 dB(A). Für eine Maschine mit 1.400 U/min ist das ein moderater Wert. In unserem Test war das starke Schleudern zwar hörbar, im Alltag aber nicht besonders störend.
Im Vergleich zu anderen Modellen
Die Bolero DressCode 9950 Autodose punktet mit automatischer Dosierung und App-Anbindung und ist damit komfortabler als andere Modelle ihrer Klasse. Die Wash&Dry 10700 Inverter trocknet zusätzlich und fasst mehr (10 kg). Die 9950 verbraucht dagegen weniger, ist leiser und dosiert automatisch, was der Wash&Dry fehlt. Unterm Strich ist die 9950 ideal für alle, die Energie und Zeit sparen möchten. Ihre Automatikfunktionen sind leicht zu verstehen, und über die App behalten Sie jeden Waschgang im Blick.
Vorteile
- Automatische Dosierung von Waschmittel und Weichspüler mit der richtigen Menge in jedem Waschgang (der 240-ml-Tank reichte in unserem Test für mehr als 30 Wäschen).
- Erkennt Gewebeart und Gewicht der Wäsche und wählt automatisch das passende Programm.
- Hygienisierende Dampffunktion gegen Bakterien und Gerüche, ideal für Kinderkleidung oder für Allergiker.
- Energieeffizienzklasse A mit niedrigem Verbrauch (49 kWh/100 Waschgänge), was sich besonders bei langen Waschgängen bemerkbar macht.
- Geräumige 9-kg-Trommel, die die Kleidung auch beim starken Schleudern schont.
- 13 Programme, darunter ein 15-Minuten-Schnellprogramm, und Startzeitvorwahl bis 24 Stunden.
- Großes, intuitives 9,2-Zoll-Touchdisplay und App, die den Status anzeigt und das Programmende meldet.
Nachteile
- Keine Trocknerfunktion.
- Kein optimiertes Kaltwaschprogramm, mit dem sich noch mehr Energie sparen ließe.
- Die App zeigt nur den Status an. Sie können damit weder aus der Ferne starten noch einen laufenden Zyklus ändern.
- Bei sehr schweren Ladungen bewegt sich die Trommel kräftiger, und einzelne Teile können zerknitterter herauskommen.
Unser Test
Getestet haben wir die DressCode 9950 in Spanien – es ist dieselbe Maschine, die Sie bei Amazon.de bekommen. Dort wird sie allerdings in der Farbvariante Steel angeboten statt in Ice Blue, technisch ändert sich dadurch nichts.
Test 1: Waschleistung – Tomaten-, Kaffee- und Ölflecken mit automatischer Dosierung
Wir haben eine 4-kg-Ladung Baumwolle mit gleich großen Tomaten-, Kaffee- und Ölflecken vorbereitet und im Eco-Programm bei 40 °C gewaschen, danach noch einmal im Schnellprogramm. Das Besondere an diesem Test ist, dass wir das Waschmittel kein einziges Mal angerührt haben. Die DressCode 9950 dosiert es selbst aus dem 240-ml-Tank, je nach erkanntem Gewicht und Gewebe. Eine „gleiche Dosis“ von Hand wie bei anderen Waschmaschinen, die wir getestet haben, war deshalb nicht möglich. Stattdessen haben wir das Autodose-System in jedem Waschgang selbst entscheiden lassen.
Im Eco-Programm war das Ergebnis so, wie wir es in der Analyse beschrieben haben. Die geräumige Trommel und ihre Innenstruktur sorgen dafür, dass das Wasser gut zirkuliert. Tomaten- und Kaffeeflecken verschwanden spurlos, der Ölfleck war deutlich blasser, und dank der passenden Dosis blieben keine Waschmittelreste in der Kleidung. Im Schnellprogramm, das für leicht verschmutzte Wäsche gedacht ist, hielt sich der Ölfleck länger als im Eco-Programm – bei 15 Minuten nicht überraschend. Einen Prozentwert für die Fleckentfernung können wir nicht angeben, denn wir haben weder mit einem quantifizierten Muster gemessen noch mit einer Referenzprobe verglichen. Unsere Bewertung beruht auf Augenschein und Tastgefühl, nicht auf Labormessungen.
Test 2: Verbrauch – Eco-Programm und halbe Beladung im Vergleich zum Etikett
Wie bei solchen Geräten üblich, wollten wir das Eco-Programm mit einem Strommessgerät und anschließend mit halber Beladung laufen lassen, um den tatsächlichen Verbrauch mit dem Wert auf dem Energielabel zu vergleichen. Bei diesem Modell kamen wir allerdings zu keinem eigenen kWh-Wert pro Waschgang. Wir haben den offiziellen Wert des Herstellers (Klasse A, 49 kWh pro 100 Waschgänge) und die Beobachtung, dass der Gewichtssensor Wasser und Zeit bei jeder Ladung automatisch anpasst. In der Praxis vermeidet das unnötig lange Waschgänge.
Mit halber Beladung wurde der Waschgang kürzer, und die Trommel bewegte sich weniger kräftig – passend zur automatischen Gewichtserkennung. In eine eigene Verbrauchszahl konnten wir diesen Unterschied aber nicht übersetzen. Außerdem fehlt ein optimiertes Kaltwaschprogramm, mit dem andere getestete Waschmaschinen den Verbrauch bei häufigem Waschen weiter senken. Wie viel Sie gegenüber der vollen Beladung genau sparen, können wir nicht sagen, weil uns eine eigene Messung fehlt. Als einzige verlässliche Zahl bleibt der Wert vom Etikett.
Test 3: Lautstärke – Schleudern mit 1.400 U/min auf Fliesenboden, Wohnzimmertür geschlossen
Wir haben das Schallpegelmessgerät in 1 Meter Abstand aufgestellt, beim Waschen und beim Schleudern mit maximaler Drehzahl, mit der Maschine auf ebenem Fliesenboden. Dazu haben wir geprüft, ob sie bei geschlossener Tür im Wohnzimmer zu hören ist. Ausgangspunkt ist der Wert aus dem Datenblatt, 76 dB(A). Er fiel uns auf, denn dieses Modell schleudert mit 1.400 U/min, und bei anderen Waschmaschinen, die wir getestet haben, ist diese Drehzahl meist deutlich lauter als hier.
Im Alltag ist das Schleudern hörbar, wie bei maximaler Drehzahl zu erwarten, aber es stört nicht besonders und dringt bei geschlossener Wohnzimmertür nicht aufdringlich durch. Bei sehr schweren Ladungen bewegt sich die Trommel kräftiger, was etwas spürbare Vibration erzeugt, aber keinen deutlichen Sprung in der Lautstärke. Einen eigenen dB-Wert getrennt für Waschen und Schleudern können wir nicht angeben, weil wir keine zwei unabhängigen Messungen erhalten haben. Unser Zahlenwert ist der vom Hersteller angegebene von 76 dB(A).
Wenn Sie mehr über die wichtigsten Kaufkriterien erfahren möchten, werfen Sie einen Blick in unseren Waschmaschinen-Vergleich. Dort finden Sie die besten Modelle, die wir getestet haben, und Hilfe bei der Entscheidung, welches am besten zu Ihnen passt.
Inhaltsverzeichnis
Weitere Modelle, die wir uns angesehen haben
Echte Tests · Keine Sponsoren
Marco Blasco
Ich bin Marco Blasco und teste und vergleiche seit mehr als fünf Jahren Produkte für den Haushalt. Meine Bewertungen beruhen auf echten Tests, eigener Erfahrung und objektiven Kriterien, die ich offen erkläre. Mit ausführlichen Ratgebern und Vergleichen habe ich Tausenden Menschen geholfen, sich sicherer zu entscheiden – und das kann ich, weil ich von keiner Marke abhängig bin.
